28.04.2019 in Allgemein

2. Streifzug durch das Gebrüch der SPD Ramstein-Miesenbach

 

 

Eigentlich laufen wir jetzt mitten durchs Moor“, erläuterte uns Bodo Mahl beim nunmehr 2. Streifzug mit der SPD durch das Gebrüch. 

Tatsächlich querten wir aber gerade den Schwarzbach auf einem Wirtschaftsweg südlich von Spesbach. Beim Vergleich einer alten Karte aus dem Jahre 1845 mit der Karte aus neuerer Zeit konnte Mahl anschaulich erläutern, wie der Mensch die Bruchlandschaft verändert hat. Wo jetzt Wälder und Wiesen sowie Autobahnen und der Flugplatz liegen, findet man auf der historischen Karte noch weite Sumpfgebiete. 

Die Schachenwälder bieten Orientierung, denn sie stechen auf beiden Karten deutlich hervor. „Schachen, das sind Sanddünen, die sich etwa einen Meter aus dem Bruchgelände erheben und die schon immer bewaldet sind“, erklärte Mahl der Wandergruppe. 

„Alles hat seine Zeit. Früher ging es darum die Bevölkerung zu versorgen. Daher hat man seit 1740 die Moorniederung kultiviert und land- und forstwirtschaftliche Flächen daraus gewonnen. Heute wird dem Naturschutz wieder mehr Raum gegeben und so wurde der Schwarzbach auf ca. 1,5 km Länge renaturiert und bietet so wieder Lebensraum für wassergebundene Arten“ erfahren wir. 

Neuer Lebensraum am Wasser entsteht gerade auch am Kranichwoog. Dort lässt der NABU drei Wooge mit einer Wasserfläche von ca. 3,5 ha anlegen. Der Kranich wird bei seinem Zug nach Süden bestimmt bald mal vorbeischauen, Brutvogel wird er hier aber nicht werden. Eher ist da mit der Bekassine, dem Kiebitz oder dem Eisvogel zu rechnen. Auch der Moorfrosch, von dessen letztem Vorkommen in der Westpfalz bei Hütschenhausen Mahl zu berichten weiß, könnte hier eine Heimat finden. 

Durch drei Gemarkungen, nämlich Spesbach, Hütschenhausen und Ramstein, führte unser Streifzug und jeder konnte wieder interessante Eindrücke aus der unmittelbaren Heimat mit nach Hause nehmen.

 

03.03.2019 in Ortsverein

Aufstellung der Kandidatenliste für den Stadtrat Ramstein-Miesenbach

 

Bei seiner letzten Sitzung hat der Ortsverein Ramstein-Miesenbach die Kandidatenliste für den Stadtrat verabschiedet. Auf der Liste befinden sich viele altbekannte Namen, die bereits seit mehreren Jahren im Stadtrat agieren. Auf Platz 1 setzte der Ortsverein seinen Vorsitzenden Bodo Mahl, dem besonders am Herzen liegt, dass ökologische Aspekte in der Stadt nicht zu kurz kommen. Auf Platz 2 und 3 sind mit Marita Becker und Matthias Hammerschmidt zwei „alte Hasen“ gesetzt, die beide mittlerweile einige Jahre im Stadtrat vorzuweisen haben und entsprechende kommunalpolitische Erfahrung einbringen. Neu ist auf Platz 4 Bianka Pfannenstiel, die stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins, die auch auf der Liste der SPD für den Kreistag steht. Auf Platz 5 ist Georg Grubbauer gesetzt, der mit viel Engagement schon mehrfach Missstände offengelegt und Verbesserungen angestoßen hat. Auf den weiteren Plätzen folgen Klaus Becker, Franz Lenz, Peter Krietemeyer, Wolfgang Glöckner, Alexander Radtke, Gavin Pfannenstiel und Rita Mahl. Die Ramsteiner SPD setzt sich zum Ziel, mit möglichst vielen Sitzen die demokratische Meinungsbildung im Stadtrat zu beleben, denn Demokratie braucht mehrere Meinungen.

 

03.03.2019 in Allgemein

Malu Dreyer und der Ortsverein Ramstein-Miesenbach

 

Auch der Ortsverein Ramstein-Miesenbach war heute mit einigen Mitgliedern bei Malu Dreyer in Hütschenhausen, die uns noch mal richtig gut auf den bevorstehenden Wahlkampf eingestimmt hat und natürlich auch das Thema Sozialstaat 2025 angeschnitten hat.

Durch den Abend führte unserLandtagsabgeordneter Daniel Schäffner.

Hier noch ein paar weitere Bilder des Abends:

 

13.05.2018 in Aktuell

In Zukunft gemeinsam am 27.5.2018

 

 

23.04.2018 in Aktuell

Wanderung durch das Ramsteiner Gebrüch

 

„Die Kindsau ist ein versoffen Sumpf mit lauter Dürrständern darin“ schrieb Forstmeister Velmann im Jahre 1600. Davon konnten sich die Teilnehmer des Streifzugs durch das Ramsteiner Gebrüch heute noch überzeugen. In dem alten Waldstück jenseits der Autobahn finden sich allerhand urwüchsig, tote und zerfallende Bäume inmitten von sumpfigen Wasserstellen. Die Förster wissen um die ökologische Bedeutung dieser Bäume und lassen der Natur hier freien Lauf. 
Unter Führung von Förster Bodo Mahl konnte die Ramsteiner SPD eine Vielzahl interessanter Eindrücke abseits der Hauptwege vermitteln. Die Bedeutung der Torfmoose für die Moorbildung konnte sich jeder, der die nassen Schwämme mal berührt hat, anschaulich vorstellen. 


Mahl erläuterte, wie sehr der Mensch das Moor verändert hat. Zuerst waren es Ramsteiner Bauern, die seit 1740 mit Genehmigung der Obrigkeit Bruchflächen entwässerten und Wiesen und Weiden daraus kultivierten. Auf Grund der Brennholznot der wachsenden Bevölkerung durften die Reichswaldgemeinden „aus einer besonderen höchsten Gnade“ des Kurfürsten ab 1780 Torf stechen und als Brennmaterial nutzen. An der Torfstecherhütte konnten einige Mitwanderer aus eigener Erfahrung oder durch Überlieferung ihrer Vorfahren von der harten Arbeit der Torfstecher erzählen. Der letzte Torf wurde nämlich noch im Jahre 1951 gestochen. Den Wanderern wurde aber auch gezeigt, dass das Forstamt Kaiserslautern mit Vernässungsmaßnahmen und Förderung typischer Bruchwaldvegetation viel investiert, um dem Bruch einen Teil seines ursprünglichen Charakters zurückzugeben. Nach einer Erfrischung am quirligen Mohrbach nahe der Moordammühle ging es wieder zurück. 
Der SPD Ortsverein dankt dem überaus interessierten Publikum, das seinerseits eine Fortsetzung des Streifzugs angeregt hat. 

            

 

Stadtrat Ramstein Miesenbach

WebsoziInfo-News

17.07.2019 06:10 Erklärung zur Wahl von Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin
SPD gratuliert Ursula von der Leyen Die SPD hat Ursula von der Leyen zu ihrer Wahl zur neuen EU-Kommissionspräsidentin gratuliert. Von der Leyen habe „nun die Chance, ein Europa mitzugestalten, das nicht auf nationale Egoismen setzt, sondern auf Zusammenhalt und Einigkeit. Auf diesem Weg wird die SPD sie nach Kräften unterstützen“, so die kommissarischen SPD-Vorsitzenden

10.07.2019 19:29 Unser Plan für gleichwertige Lebensverhältnisse
Die SPD-Bundestagsfraktion sorgt Schritt für Schritt für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit den Maßnahmen zur Umsetzung der Ergebnisse der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ verstärken wir unsere Anstrengungen für ein solidarisches Land. Lebenschancen eines Menschen dürfen nicht von der Postleitzahl abhängen. „Herkunft darf nicht über die Zukunft entscheiden. Die SPD-Bundestagsfraktion steht genau dafür: Dass alle Kommunen ihre Kernaufgaben

10.07.2019 18:30 Smart City Modellstandorte ausgewählt
Heute wurden die ersten 13 „Modellvorhaben Smart Cities“ bekanntgegeben. Beworben hatten sich deutschlandweit rund 100 Städte und Gemeinden mit Projektskizzen. „Viele Kommunen sind heute schon Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Ob Gera, Solingen oder Wolfsburg – Städte und Gemeinden haben sich inzwischen auf den Weg zur Smart City gemacht. Als Bund unterstützen wir mit dem neuen

Ein Service von websozis.info