SPD stellt Anfrage zur Parksituation an Realschule und Gymnasium in Ramstein-Miesenbach

Anträge der SPD Ramstein-Miesenbach

Folgende Anfrage zur Parksituation an der Realschule und dem Gymnasium in Ramstein-Miesenbach wurde durch die SPD am 04.12.2020 beim Bürgermeister Ralf Hechler eingereicht:


An den Bürgermeister
der Stadt Ramstein-Miesenbach
Herrn Ralf Hechler

-Per Email-

Anfrage der SPD-Fraktion

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
lieber Ralf,

die Parksituation vor der Realschule plus und dem Gymnasium zu Beginn der Schule und am Mittag ist mittlerweile fast schon chaotisch. Trotz Halteverbot und der Hol- und Bringzone am Schwimmbad, gleicht die Schernauerstraße während des Schulbeginns und am Schulende einer unübersichtlichen Autolandschaft, die immer wieder zu langen Staus führt und auch die SchülerInnen stark gefährdet, da diese teilweise in Schlangenlinien und ohne Sicht, die Straße überqueren müssen. Auch direkt vor den roten Fußgängerüberwegen wird teilweise auf beiden Seiten geparkt, so dass die SchülerInnen keine Einsicht auf die Straße haben. Die Ermahnungen der Lehrkräfte, die Aufsicht führen müssen, bleiben ungehört und Eltern reagieren extremst unfreundlich und uneinsichtig.

Wir wissen, dass durch die Schaffung der Hol- und Bringzone die Problematik der Parksituation eingedämmt oder gar behoben werden sollte, leider sieht die Realität jedoch anders aus. Nur sehr wenige Eltern nutzen dieses Angebot tatsächlich.

Die SPD-Fraktion möchte deshalb mit dieser Anfrage das Thema noch einmal im Stadtrat einbringen. Die Realschule plus gehört zwar in den Zuständigkeitsbereich des Verbandsgemeinderates, die Straßen um die Schule fallen jedoch in den Bereich des Stadtrates.

An der Grundschule in Ramstein wurde während des Haltens der Busse ein Durchfahrverbot eingeführt, welches so natürlich in der Schernauerstraße nicht direkt umsetzbar ist. Möglich wäre aber ein Absolutes Halteverbot oder ein regelmäßiges Erscheinen des Ordnungsamts oder der Polizei. Solange keine Strafzettel oder Ordnungsmaßnahmen ausgesprochen werden, wird sich die Situation an der Schule nicht ändern. Eine weitere Möglichkeit wäre auch, sich mit der Kinderunfallkommission in Verbindung zu setzen, die hier auch unterstützen könnte.

Es wäre uns deshalb wichtig noch einmal mögliche Ansätze zur Verbesserung der Situation zu diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen
Bianka Pfannenstiel